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Ausgabe 240/2026 – Moderner Sozialismus

Grüezi Wohl, liebe Leser,

heute beginne ich mit einem Zitat: „Manchmal schwitzt ein Journalist Blut“. Dieser Spruch stammt von Dr. Marc Faber, der seit mehreren Jahrzehnten seine legendäre Publikation „Boom-Gloom-Doom“ schreibt. Marc Faber meinte damit, dass ein Publizist manchmal einfach keine Ideen hat. Heute höre ich von diversen „Kollegen“, dass man eher Blut schwitzt, wenn man vermeintlich ungeschriebene Gesetze der politischen Agenda bricht. Ursprünglich haben europäische Publizisten in diesem Kontext an Nordkorea, China oder der Sowjetunion gedacht. Doch seit etwa einem Jahrzehnt hat sich das Spiel gedreht. Bekanntlich lebe ich seit vielen Jahren in Asien und bin bezüglich der Entwicklung in Europa quasi „abgehängt“. Das ist mir in der letzten Woche wieder passiert, als ich meine gleichen Meinungen im Bezug zu volkswirtschaftlichen und ökonomischen Strukturen in einem Tourismus-geprägten Restaurant ausgesprochen habe. Doch ich werde immer mehr eines „besseren“ oder „NEUER Ideologie“ belehrt. Denn mittlerweile erfahre ich von vielen Besuchern und Touristen aus Europa die Anbindung an die politischen Leitlinien. Es beginnt bei der Mode, die sich an politische Leitlinien klammert, und endet mit E-Auto-Fimmel aus der veganen Szene. Verstehen Sie mich nicht falsch: jeder soll kaufen und essen, was und wie er will. Doch eine Kombination politischer Ideale, die sich in den Alltag, Konsum sowie Investment-Entscheidungen verfestigt, ist für mich bestürzend. Es sind politische Merkmale, die man in die Öffentlichkeit trägt und sich somit vom freiheitlichen und somit auch libertären Wirtschaftsansatz abspaltet.

Spaltung ist jetzt das neue Thema, das schon immer Futter für Sozialismus-Fans war. Gleichschaltung! Doch am Ende einer Sozialismus-Periode sind alle gleich arm – außer den absoluten „Partei-Führern“. Mussolini war von 1922 bis 1943 „Führer des Faschismus“ in Italien und begann seine Karriere als Chefredakteur der „sozialistischen Presse bei Avanti!“. Es wurde der „Korperatismus“ eingeführt, der ein wirtschaftliches Kontrollsystem durch den Staat forderte. Und genau diese Vergleiche mit JA / NEIN, und den potenziellen Gefahren für die Europäische Union, erforsche ich in der heutigen Ausgabe. Es ist ein weiterer Meilenstein für langfristige Investment-Ansätze. Denn greift der Staat noch tiefer in die Kiste der Regulierung und Verbote, dann kann das Konto schnell leer sein.

Lesen Sie die komplette Ausgabe mit allen unseren Empfehlungen und Marktanalysen und unserem aktuellen 10.000-Euro-Depot.