Zum Inhalt springen

Ausgabe 237/2026 – BRICS+ Konferenz

Grüezi Wohl, liebe Leser,

wir befinden uns in einer sehr spannenden Phase. Die Rohstoff-Preise gehen wieder durch die Decke, während sich parallel die Notlager dem Ende zu neigen. Der Gas-Bestand liegt Mitte September 2026 in Deutschland bei gerade einmal 55% und somit deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Daneben sehen wir weitere Schließungen bzw. Behinderungen der Lieferwege in den wichtigen Versorger-Regionen. Außerdem stehen eine ganze Reihe von neuen Wahlen inklusive der Zwischenwahl in den USA an. Das sind alles keine Indizien für ein potenzielles Problem. Allerdings nehmen die Meldungen und Nervosität der Kreditfähigkeit und Liquidität zu, während gleichzeitig die Zinsen (Kapitalmarkt-Zinsen) weltweit steigen.

Man kann an dieser Stelle rechnen wie man will. Die Steuereinnahmen der großen Volkswirtschaften gehen primär für die Zinsen „drauf“. Die Schuldenlast steigt im Minuten-Takt. Eine konkrete Hochrechnung dieser Belastung macht an dieser Stelle keinen Sinn. Es würde ein ganzes Buch füllen. Deshalb bleibe ich an der Oberfläche mit harten Fakten: die Steuereinnahmen gehen in den USA und in Europa weiter über die Zahlungen der Zinslast hinaus. Die Inflation steigt – es ist eine Exponentialgleichung, weil es sich auf den vorherigen Wert bezieht. Die Zinsen müssten eigentlich steigen. Allerdings können die Zentralbanken diese Logik aufgrund der Zinslast nicht umsetzen. Vor allem in den USA. Sollte es dennoch dazu führen, dann müssen die Zentralbanken ihre eigenen Anleihenkäufe weiter ausbauen. Diese Folge muss ich Ihnen wahrscheinlich nicht erklären. Denn die Folge ist eine weitere Dynamik bei der Vernichtung der Kaufkraft. Die Auswirkungen für die Aktienmärkte sind in diesem Fall unterschiedlich zu betrachten. Auf der einen Seite würde die Liquidität für steigende Kurse sorgen, auf der anderen Seite würde die Kaufkraft den Super-Gau sowohl für die Konsumenten, als auch Unternehmen bedeuten. Ich rate an dieser Stelle zur Vorsicht!

Lesen Sie die komplette Ausgabe mit allen unseren Empfehlungen und Marktanalysen und unserem aktuellen 10.000-Euro-Depot.