Ausgabe 125/2022 – Sell in May und was passiert mit Gold?

Grüezi Wohl, liebe Leser,

der schwächste April im DAX seit 7 Jahren ist zu Ende und dabei waren die Verluste bei Betrachtung des Charts minimal. Jetzt kommt der Mai mit dem legendären Spruch „Sell in May and go away“, was nichts anderes bedeutet, dass historisch gesehen der Mai für einen schlechten Börsenmonat spricht.

Diese Saisonalität, gepaart mit den realwirtschaftlichen und geopolitisch fatalen Entwicklungen, sprechen für eine sehr holprige Phase an den Aktienmärkten. Ich habe längst vor der anstehenden Rezession gewarnt (hierzu nochmals der Verweis auf meinen Jahresausblick 2022). Jetzt kommen auch die Behörden und öffentliche Medien langsam auf den Trichter, dass eine Rezession oder gar Depression nicht mehr vermeidbar ist. Die USA haben mit der Wirtschaftsschrumpfung im 1. Quartal die „Rezession-Saison“ eröffnet. Im Lehrbuch heißt es: Schrumpft die Wirtschaft 2 Quartale infolge, so befindet sich die Wirtschaft in einer Rezession.

In China sind die Häfen maßlos überfüllt. Ich habe mir hierzu eine Live-Karte angeschaut. Im Mai allerdings werden einige Konsumenten aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, wenn konventionelle Gewohnheitsprodukte nicht
mehr vorhanden sind. Das produzierende Gewerbe ist dagegen schon längst in Alarmbereitschaft versetzt.

Nachdem Russland in der letzten Woche nun Polen und Bulgarien den Gashahn abgedreht hat, rückt die Gefahr auch für Deutschland näher. Deutschland ist mit Abstand der größte Gas-Abnehmer von Russland in der Europäischen Union und „noch“ die stärkste Wirtschaftskraft auf dem „Zentral-Kontinent“. Liebe SWISSFreunde,
mit all den oben genannten Tatsachen bleibt mir nur die Warnung: „Sichern Sie einen Teil Ihrer Vermögen ab“. Das 2. Quartal wird an den Börsen ruppig!

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