Ausgabe 120/2022 – Cyber-Attack Story ist zurück

Grüezi Wohl, liebe Leser,

in dieser Woche plane ich ein Update-Special zur aktuellen Lage, das ich normalerweise nur 1x im Quartal mache und möchte nochmals auf den Jahresausblick 2022 hinweisen, den man sich jetzt noch einmal durchlesen sollte. Es geht hier nicht um Eigenlob!, nein, hier geht es um eine Art Drehbuch und wie jetzt das Thema China vs. Taiwan als nächster Krisenherd ausbrechen könnte. Außer den geopolitischen Krisenherden und Kriegen bleibt das Thema Energie und Lebensmittelversorgung sowie Cyber-Attacken ganz oben auf der Beobachtungsliste. Inflation, Kapitalflucht und neue Schulden für Kriegsaufrüstung kurbelt das ganze Problem weiter an. Aus dieser Nummer kommen die Zentralbanken und Staaten nicht mehr heraus.

Meine persönliche Sorge um das Finanzsystem habe ich schon in meinem Buch (GLOBAL PRISON – Monopolisierung auf Siegeszug) aus dem Jahr 2020 beschrieben, welche sich jetzt beschleunigt. Ich kenne die Zahl ausländischer Investitionen von Fonds und Privatinvestoren in Russland nicht. Aber es sind viele Milliarden! Müssen diese abgeschrieben werden? Wann müssen auch „westliche Banken“ aufgrund ihrer Russland-Investments „die Hand heben“?

Erste russische Banken mussten ihre westlichen / europäischen Tochtergesellschaften schließen. Und dies, liebe Leser, schon nach 7 Tagen der Sanktionen. Die Lieferengpässe werden insbesondere die europäischen Länder hart treffen. Dabei gehen eines Tages auch die Lichter durch abgebrochene und zerstörten Energierohstofflieferungen bei den Fabriken und Haushalten aus. Ein Ende der Eskalation im Russland-Ukraine-Krise ist keinesfalls in Sicht. Ich erwarte eher eine Verhärtung, sobald die Ukraine in einem Eilverfahren in die Europäische Union aufgenommen wird.

Alles schwer zu sagen: aber die „Worst-Case-Befürchtungen“ haben sich jetzt bewahrheitet und die Fronten verhärten sich. Das wird den globalen Kapitalmarkt noch eine längere Zeit belasten.

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