Ausgabe 81/2021 – Realwirtschaft durch Insolvenzmeldepflicht vor K.O.?

Grüezi wohl, liebe Leser,

im Monat Mai könnten einige Menschen aus dem Dornröschenschlaf in einem Albtraum erwachen. Corona als Krankheit ist das eine Thema, aber die daraus resultierenden Folgen peitscht uns jetzt weltweit ins Gesicht. Sofern nicht ganz schnell im Eilverfahren die Aussetzung der Insolvenzmeldepflicht nicht verlängert wird, dann sehen wir noch im Monat Mai den wirklichen Scherbenhaufen.

Bereits zahlungsunfähige Unternehmen konnten die letzten Monate mit staatlicher Kurzarbeitsunterstützung den Großteil der Belegschaft noch halten. Doch Angestellte, welche durch die staatlich verordnete Insolvenzverschleppung ihrer Arbeitgeber betroffen sind, rutschen dann in die Arbeitslosigkeit. Forciert wird die Katastrophe mit steigenden Endverbraucherpreisen. Beinahe ALLE Rohstoffe – insbesondere Agrarrohstoffe, Industriemetalle, Baustoffe und Energie – explodieren gerade.

Der ganze Super-Gau wird durch die angeschlagenen Lieferketten nochmals stimuliert. Es IST in der Realwirtschaft angekommen. Ford hat im letzten Quartal 50% weniger produziert, weil es einfach keine Chips auf dem Weltmarkt gibt. Europa und die USA stehen parallel vor einer neuen Welle von Steuererhöhungen, um die jüngst aufgebauten Schulden abzustottern. Eine Corona-Abgabe ist schon im Gespräch und wird nochmals zu einem Schlag gegen die Ersparnisse der Bevölkerung führen.

Nicht zuletzt wird durch den Wiederbeitritt der USA unter Joe Biden ins Pariser Abkommen zum Schutz gegen den Klimawandel und voraussichtlicher Stärke der Partei „Die Grüne“ bei den nächsten Bundestagswahlen die Abgaben für die Klima-Agenda weiter steigen. Verehrte SWISS-Freunde, alle Asset-Klassen befinden sich in einer Inflations-Bubble – auch Aktien. Deshalb sind es primär Rohstoff- und ausgewählte Small- und Midcaps, mit welchen man sich auf den künftigen Sturm auf die Realwirtschaft absichern und positionieren kann.

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