Ausgabe 80/2021 – Monster-Quartalswoche bei Amazon, Facebook und anderen Bigtechs

Grüezi wohl, liebe Leser,

in dieser Woche kommen die Zahlen der Big-Techs und am heutigen Montag startet Tesla als eines der großen Flaggschiffe im Nasdaq die gigantische Woche der Quartalszahlen. Bislang verlief die Berichtssaison eher unspektakulär. Es ist sehr deutlich, dass die meisten Ergebnisse die Erwartungen übertroffen haben, aber dennoch keine Dynamik in die Märkte kam.

Netflix hat bereits in der letzten Woche die Zahlen vorgelegt und das schwächere Neukundenwachstum hat die Aktie ziemlich „zerlegt“. Netflix zählt zu den großen Gewinnern aus der Corona-Zeit, weil die Menschen mehr in ihrem zu Hause eingesperrt werden. Aber es zeichnet sich ein Ende des großen Wachstums bei den Corona-Profiteuren ab. In dieser Woche kommen Amazon, Facebook, Twitter, Alphabet (Google), Apple und Microsoft, die ebenfalls in die Liga der Corona-Profiteure fallen.

Jetzt möchte ich aber auf den anderen Teil der Realwirtschaft eingehen und werfe meinen Blick auf die Lieferketten. Immer mehr Autobauer schicken Teile der Belegschaft in die Kurzarbeit, weil einfach die Chips nicht geliefert werden. Verehrte Leser, die Lieferketten werden nicht nur die Autoindustrie beschäftigen, sondern durch die Monster-Lockdowns in viele weitere Bereiche vordringen. Angebots-Mangel führt logischerweise zu massiven Preissteigerungen. Deshalb stehen wir zweifelsohne vor einer riesigen Inflationswelle in nahezu allen Lebensbereichen.

“Sell in May and go away” ist ein Sprichwort, das jedes Jahr wieder aus der Schublade gezogen wird. Doch in diesem Jahr könnte es tatsächlich zutreffen. Ich kann mir aktuell keine neuen Stimulus vorstellen – obwohl man den Zentralbanken und Regierungen alles verrückte zutrauen kann – und parallel rauschen Europa und die Emerging Markets immer stärker in eine Depression. Deshalb empfehle ich jetzt vor allem auf die Cashquote zu achten und eventuell zu erhöhen.

Lesen Sie die komplette Ausgabe mit allen unseren Empfehlungen und Marktanalysen und unserem aktuellen 10.000-Euro-Depot.

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