Ausgabe 77/2021 – Gold stabilisiert sich

Grüzi Wohl, liebe Leser,

Hoffentlich haben Sie Ostern etwas genießen können und im Zuge meines Specials zum System-Wechsel möchte ich heute gleich anknüpfen. Die Auswirkungen von der „Verstopfung“ im Suez-Kanal und generell bei den Lieferketten erschließen sich langsam aber ganz sicher auf den Preisschildern. Ohne hier Panik zu schüren, erbitte ich alle Leser zur Vorsicht. Es ist natürlich schön, wenn man Geld auf dem Konto hat. Aber wenn die Warenengpässe starten, dann wird es ernst.

Inflation ist bei mir seit einigen Monaten ein Kernthema. Ich denke, dass jetzt die Zeit angekommen ist und die Preise durch die Decke gehen. Erst heute am Swiss-Monday-Meeting zum Frühstück hatte ich dieses Gespräch: Werden Aktien die Inflation im Real-Leben auffangen? Mit welchen Investments kann man sogar noch an der Inflation verdienen? Diese Themen behandel ich in der heutigen Ausgabe.

Gute Unternehmen geben die Preissteigerungen direkt an die Endkunden weiter, weil hier einfach das Vertrauen vorhanden ist. Doch die endgültige Preissteigerung findet jetzt bei den Rohstoffen statt. Eine Fabrik für Verpackungsmaterial ist beispielsweise einfach an die Rohstoffe und die Lieferketten gebunden. Somit komme ich wieder zurück auf die Basis. Und die Basis lautet für mich: ROHSTOFFE und Logistik!

Selbst bei „Nahrungsmittel“-Herstellern wie Charoen Pokphand geht es tiefergehend um die Agrarrohstoffe, weil ein Schwein oder Huhn einfach Futter braucht. Das Leben ist relativ einfach: alles beginnt von der Basis, und die Weltwirtschaft hat sich zurück an die Basis geschraubt. Wer am Ende der Wertschöpfungskette verdienen will, der hat ein Problem. Die Gesellschaft hat sich über Jahrzehnte ausgeruht und ist vom „Just in Time-Wahnsinn“ vollkommen verwöhnt. Wer jetzt wirtschaftlich mit Werte-Entwickung ein gesundes Fundament aufbauen will, sollte sich jetzt auf Rohstoff-Unternehmen konzentrieren.

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