Ausgabe 39/2020

Grüzi wohl, liebe Leser,

es ist in der Tat eine Blaupause zur Dotcom-Bubble. Die Monsterwelle kommt jetzt nämlich aus Seiten der Privatanleger. Bereits seit Monaten explodiert die Anzahl neuer Brokerage-Konten. Und diese „Beginner“ müssen erst ihre Erfahrungen sammeln. Es wird dieselbe Erfahrung sein, wie einst beim „Neuen Markt“ im Jahr 2000.

Nun, ich zeige Ihnen unten einen Chart, der jetzt eine Spitzenbildung andeutet. Außerdem bleibt es auch wirklich verrückt, dass die Märkte bei einer De-Eskalation sofort in die Höhe schnellen, obwohl überhaupt nichts gelöst ist. Beispielsweise hatten wir dieses Phänomen unendlich im USA-China Handelsstreit. Überhaupt nichts hat sich da verbessert. Aber sobald ein kleines Kuschel- Wort von den Streithähnen kommt, explodieren die Börse. Dies gilt jetzt im Fall Hongkong und Corona.

Der DAX notiert heute HÖHER als exakt vor einem Jahr. Jetzt sagen Sie mir einmal Ihre Meinung, verehrte Swiss-Freunde: vor einem Jahr gab es kein COVID-19 und keinen Lockdown. Daraufhin ist eine globale Massenarbeitslosigkeit entfacht und eine Vielzahl von Unternehmen operieren aktuell mit den letzten Notgroschen. Also eine Pleitewelle wird uns im 3. Quartal noch erreichen. Und dies nicht nur an den Börsen, sondern auch im Mittelstand. Dann berechnen Sie noch die Kurzarbeit mit ein, die den Konsum noch einigermaßen – auf das Gesamtumfeld bezogen – unter Kontrolle hält.

Jetzt kann der ein oder andere Keynsianist „zu Recht“ sagen, dass die Notenbanken ja riesige Summen an frischem Geld reingepumpt haben. Aber: Wer zahlt wann die Zeche?

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