Ausgabe 38/2020

Grüzi wohl, liebe Leser,

wir befinden uns kurz vor der Börsen-Wahrheit! Denn: noch in dieser Woche endet das zweite Quartal. Und jetzt bin ich in der Tat gespannt, welch Ausreden sich die börsennotierten Konzerne einfallen lassen. Ausreden und selbstverständlich auch Bilanzierungstechniken. Die ohnehin überfällige Rezession dürfte bereits in die Depression gemündet sein. Nur akzeptiert die Börse die Wahrheit „noch“ nicht.

US-Banken dürfen keine eigenen Aktien mehr zurückkaufen. Dies ist ohnehin der Hohn, dass ein Management eigene Aktien kaufen, die wiederum die Konzentration auf die Groß-Aktionäre lenkt und somit der „Free-Float“ beschränkt wird. Dadurch ist eine Aktie einfacher „manipulierbar“. Dies ist bislang gelungen. Jetzt kommt der wöchentliche Haken an dieser Stelle: Alles hat zwei Seiten und wenn sich Anleger der Realität nähern und der Free-Float niedriger ist, dann flitzt der Kurs auch schneller nach unten.

Exakt dies ist mein Szenario. Dazu folgt die Erschöpfung der Zentralbanken. Wie weit wird die Exponanzial-Kurve des „Quantitative Easing“-Wahnsinns noch steigen? Oder übernimmt bald das Zentralbank-Regime ALLE Groß-Konzerne mit Hilfe der monopolisierten Geld-Rechte? Und als letzte Frage: Wer regiert nun wirklich die Welt? – Die „Parteien und Regierungen“ oder die Zentralbanken?

In dieser Woche wird sich der DAX in eine Richtung entscheiden müssen. Wie der Chart der Woche (siehe unten) zeigt, hängt der DAX an der 200 Tage-Linie fest.

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