Ausgabe 30/2020

Grüzi wohl, liebe Leser,

„So eine Bubble hat die Welt noch nicht gesehen“. Und der Spuk hat tatsächlich den Höhepunkt erreicht. Jetzt bleibt nur noch die Frage offen: Wann re-agiert der Markt auf die Realität? – Äußerst komische Aussage, denn eigentlich spiegeln die Märkte die Zukunft wider. Doch diese Realitätsverdrängung zeigt die Angst der Investoren umso deutlicher.

14 Billionen USD: Das ist der Schuldenberg von US-Bürgern, den sie in der letzten Boom-Phase auf einen neuen Rekord getrieben haben. Das Geld – wie so häufig – in Hypotheken-, Kreditkarten-, Auto-, und Konsumkredite. Die ersten Wochen mit Covid-19 haben die Arbeitslosenzahlen WELTWEIT bereits hochschnellen lassen. Ja, da kommen auch Analysten in Schockstarre. Anders kann ich mir die jüngste Korrektur am Aktienmarkt wahrlich nicht erklären. 30 Millionen neue Arbeitslose nur in den USA. Kann das gut gehen?

NEIN!, sage ich dazu. Denn die offenen Schulden landen früher oder später bei den Banken als „faule Kredite“. Wie hoch können die ohnehin schon längst völlig unterkapitalisierten Banken die Rückstellungen hochpumpen, um nicht zu kippen? Darüber wird aktuell kaum gesprochen. Und, woher soll eigentlich das frische Geld für die Konsumenten kommen, die schon jetzt ihre Kredite nicht bedienen können?

Die Blase platzt noch im 2.Quartal

Im 1. Quartal haben wir lediglich die Vorläufer des Finanz-Tsunamis gesehen. Denn im 2. Quartal kann man nichts mehr schön reden. Die Immobilienpreise gleichen sich immer mit einem gewissen Verzug zur Konjunktur an. Ein Grund sind natürlich die Immobilienkredite. Die Kreditnehmer versuchen auf Teufel komm raus so lange wie möglich ihre Immobilien zu halten. Doch dann kippt es. Dann geht es rasant schnell, weil die Banken panisch werden.

Es ist doch eine ganz logische Folge: Tourismusbranche und Fluglinien bleiben sprichwörtlich am Boden, Luxusgüter und Neuanschaffungen werden auf „bessere Zeiten“ verschoben. Gastronomie & Entertainment ist – selbst bei neuer Nachfrage – am Boden. Die Liquidität der Betreiber ist nämlich am Anschlag. Nach dem Motto: „Von der Hand in den Mund“ hielten sich Gastronomen über lange Zeit trotz hoher Mieten und steigender Kosten über Wasser. Aber Nein!, diejenigen, die jetzt noch überleben, buhlen um die letzten Gäste und dies führt zu inflationären Angeboten.

Verehrte Swiss-Freunde: ich habe aufgrund der europaweiten Verlängerung der Shutdowns wirklich keine Hoffnung auf eine baldige Erholung. Im Gegenteil: Jetzt geht´s bei vielen Unternehmen um’s nackte Überleben, welches sich an der Börse negativ auswirken wird. Zum Glück habe ich rechtzeitig die Katastrophe auf uns zurollen gesehen und entsprechend gehandelt. Das zeigt jetzt das 10.000 Euro-Depot mit einem ausgezeichneten Anstieg von xxxx %.

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