Ausgabe 130/2022 – Kommt der Investitionsnotstand?

Grüezi Wohl, liebe Leser,

die Nachrichten überschlagen sich! Dabei fällt es dem ein oder anderen schwer, außerhalb der propagandistischen Berichterstattung auch die andere Seite der Medaille zu betrachten. Im Windschatten des G7-Gipfels haben sich nämlich die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) ebenfalls getroffen. Es läuft also etwas Gewaltiges im Hintergrund. Es geht längst nicht mehr nur um die NATO-Erweiterung und Kampf gegen Russland: Nein, es geht hier um die Machtinteressen mit dem Thema „Ost oder West“.

Ich habe den begründeten Eindruck als würde den ehemals größten Wirtschaftsnationen so sehr die Felle davon schwimmen, dass der letzte Ausweg Krieg ist. In der Geschichte ist dies nichts Ungewöhnliches. Die Generation der westlichen Welt hat mit Kriegen im eigenen Land keine Erfahrung und es erschien ausgeschlossen. Schlussendlich ist es leider wie immer ein Wirtschaftskrieg oder in meinen Worten vom Buch „GLOBAL PRISON – Monopolisierung auf Siegeszug“ ein Währungskrieg.

Der US-Dollar, Euro und Yen geraten zunehmend in Schieflage. Das ist keine neue Erkenntnis. Doch jetzt scheint das alte Modell tatsächlich am Anschlag zu sein und arbeitet mit Hochdruck am digitalen Geld (Stichwort E-Euro, E-Dollar, etc.). China hat den digitalen Yuan schon bei ca. 200 Millionen Einwohnern erfolgreich eingeführt. Deshalb müsste man davon ausgehen, dass im Zuge der „New World Order“ alle an einem Strang ziehen. Aber nein, es haben sich 2 Parteien gebildet, die gefährliche Auswirkungen für die weltweite Bevölkerung haben. Wer denkt, dass Entwicklungshilfe in Afrika zum Wohle deren Einwohner ist, liegt falsch. Denn es ist der große Kampf der 2 Parteien um Afrika entfacht. Jüngst haben sich die G7 ein neues Eigentor auf dem Spielfeld der Sanktionen geschossen. Importstopp von russischem Gold. Ich glaube nicht, dass Russland überhaupt Interesse am Verkauf seiner hohen Goldbestände hat. Außerdem hat Russland nur eine Staatsverschuldung von 20 %. Gold kann im 2. Halbjahr der
große Gewinner an den Finanzmärkten werden.

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