Ausgabe 128/2022 – Aktien-Crash? Vorsicht

Grüezi Wohl, liebe Leser,

die Börse traut dem Braten langsam nicht mehr – und übrigens: ich auch nicht. Meine Aussagen vom Jahresausblick werden jetzt sogar Mainstream. Offiziell spricht der CEO von JP Morgen von einem bevorstehenden Hurrikan in der Volkswirtschaft. Nun, ich habe es als Tsunami bezeichnet und schlussendlich dasselbe Bild.

Die am letzten Freitag veröffentlichten Inflationszahlen in Kombination mit dem Rekordtief beim Verbrauchervertrauen hat die Börsen etwas zerrüttet. Es scheint als käme die Realität jetzt auch bei den Investoren an. Übrigens haben die CEOs der Top-Konzerne bereits Ende 2021 gut Kasse gemacht und verkauft. Womöglich sollte man einem solchen Index folgen, denn alles ist wie bei den Lieferketten und den Erzeugerpreisen zeitverzögert, bis es beim Endverbraucher bzw. Anleger ankommt.

Der Witz der letzten Woche ist die wieder einmal die EZB (Europäische Zentralbank), die eine wichtige Entscheidung mit der Zinserhöhung gegen die über 7%-ige Inflation ankündigt hat. Mit 0,25% steigender Zinsen will der Think Tank der EZB dieses künstlich erzeugte Phänomen der Inflation bekämpfen. Dass dies so natürlich nicht funktioniert ist jedem Voll-Depp klar. Es ist immer offensichtlicher, dass es den Damen und Herren keinesfalls um das Wohl der europäischen Bevölkerung gehen kann.

Die meisten Leser vom SWISS-MONDAY wissen, dass ich eigentlich Landwirt (Bauer) bin und wurde damals immer wieder belächelt. Das doofe ist jetzt eine häufige Frage von Freunden: „wie kann man sich bei Deinen Farmen beteiligen?“ Überhaupt nicht, weil uns die Natur alles zur Verfügung stellt und man somit in „freien“ Ländern einfach wirtschaften kann. In Deutschland ist dies kaum noch möglich und die Eskalation knapper Lebensmittel wird zwangsweise im Herbst kommen. Die Politik mit Unterstützung der Konzerne haben hier ganze Arbeit geleistet. Liebe Leser, bitte bleiben Sie trotzdem entspannt und ich verbreite keine Panik. Es geht jetzt richtig um Eigenverantwortung!

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