Ausgabe 10/2019

Grüzi wohl, meine hochgeschätzten Leser,

wollen wir uns treffen? Wollen wir zusammen essen, singen und tanzen? Liebe Freunde vom SWISS-MONDAY, kommen Sie gerne bei mir vorbei und ich bin gerne der Sponsor für unsere Feier mit Lagerfeuer. Der Grund ist, dass ich die Befürchtung einer völligen Gier-Bevölkerung habe. Ich sehe Freunde, die bereits auf dem Weg zu einer Geburtstags-Party überlegen, welches Business sie an diesem Abend abschließen können. Ist das nicht alles krank?

Krank ist nach meiner Auffassung auch die eklige und dreckige Ausdrucksweise von Politikern, die über „Den KLEINEN Bürger“ sprechen. Freunde, ich drehe da völlig durch. Weil ich ein ausgewiesener UNTERSTÜTZER von Obdachlosen bin. Wie überheblich sind die Ver-räter (ähhh TRETER) eines Volkes. Ok, ich weiß, dass wir in einem Investment-Thema sind. Aber ich finde es extrem wichtig, dass wir das „Top down“ verstehen. Schließlich kommen ja Regulierungen von „oben“ und da sollte man schon wissen, was diese Gangster mit dem „unten(r)tan“ so alles vorhaben.

In den vergangenen Tagen hatte ich wieder viel Besuch – insbesondere aus Lateinamerika. Bei den Schi-anen (entschuldigen Sie bitte meine Schreib-ART, aber ich möchte die Betonungen doch auf den Punkt bringen) ist es ein weltweites Phänomen, wie meine argentinischen Freunde mich wissen ließen. Hass ist das Phänomen, welches sich auch am Aktienmarkt über diverse Unternehmen zieht. Da sind wir bei Wirecard. Der Spiegel ist ja als politisches Propaganda-Blatt bekannt. Und da wird richtig über den Wirecard-Boss hergezogen. Wer schreibt die Berichte? Ich kann es Ihnen sagen: Da kommt aus höchster Ebene der „Befehl“, etwas Negatives über Wirecard zu schreiben. Und dann kommt der KLEINE Auftragnehmer bzw. Redakteur (bewusst formuliert) unter Druck und druckt einfach OHNE Recherche ab.

Was für eine turbulente Woche! Rückschläge muss man verkraften können. Die Börse ist schließlich keine Einbahnstraße. Ein guter Freund, der eine größere Value-Investment-Ansatz Vermögensverwaltung besitzt, sagt immer: Rainer kaufe einfach nach, wenn es mal in die „falsche Richtung“ geht. Denn wenn man sich für ein gut recherchiertes Investment entschieden hat UND natürlich keine schwerwiegenden Verrückungen vorfallen, dann sollte man eher Positionen aufbauen als abbauen.

Kann man nicht einfach rational handeln? Verstand steht natürlich weit unter Emotion. Und wer Emotionen nicht kontrollieren kann: Der sollte am besten den Stift an einen Vermögensverwalter abgeben. Das wird allerdings auch nix, weil der Vermögensverwalter meistens in der Neonröhren-Blase hängt und von der Realität keine Ahnung hat. Dazu eine Anekdote von Dr. Markus Krall und Dr. Marc Faber. Diese Herren haben bereits knapp oder über 100 Länder bereist.

Die besten Investments sind also Wissen, Erfahrung, Reisen und Freunde. Einer meiner Lieblingssprüche: „Ich habe keine Zeit zu arbeiten, wenn ich Geld schaffen möchte“. Aus diesem Zitat erlese ich die Konsequenz der sinnvollen Arbeit, weil sie dann Sinn macht. Ein Klempner verdient sich in London dumm und dusselig! Ein Elektriker auf den Philippinen ist heiß begehrt. Eine Putzfrau verdient in Singapur mehr als ein Pförtner in Düsseldorf. Es geht auch heute noch, dass man Angebot und Nachfrage auf der Grundlage von Wertschätzung in Geld wechseln kann. Und ich persönlich sehe mich als den Moderator der ganzen Geschichte. Also wir brauchen sie ALLE, die etwas Sinnvolles machen.

Um das Editorial sinnvoll abzuschließen: Ich fliege über Weihnachten zu meinen Freunden nach Laos. Die „kleinen“ Bürger haben vielleicht nicht viel Geld, aber ein RIESIGES Herz.

Öffnen wir unser Herz – auch unseren Geld-BEUTE-l –, um die gesamte Lage in Balance zu bringen.

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