Jahresausblick 2021 – Zerstörende expansive Geldpolitik

1. Zerstörende expansive Geldpolitik (2021 knallt es breiter Front)

Das aktuelle System ähnelt einem Junkie! Es braucht immer mehr, um die „Sucht“ zu befriedigen. Corona fungiert hier lediglich als Turbo. Sowohl die Verschuldung als auch ausgeschüttetes „frisches Geld“ ist im Jahr 2020 explodiert. Corona ist jedoch nur ein Teil der aus Brüssel (auch weltweit) ins Volk kommunizierten Schutzmaßnahmen der unendlichen Geldschöpfung. Sprechen wir über das Billionen-Projekt „CO2-Neutral“ zum Schutze des Klimas in den nächsten 10 Jahren an. Außerdem werden für alternative Energien Subventionszahlungen in Milliardenhöhe ausgegeben. Auch die E-Mobilität schluckt Milliarden, die alle aus dem EU-Topf finanziert werden, für welchen wiederum Deutschland den Hauptteil trägt.

Die Summen, welche die Zentralbanken im Jahr 2020 angehäuft haben, ist historisch betrachtet ein wirkliches Wunderwerk. Die Schulden der FED (US-Zentralbank) sind innerhalb eines Jahres so stark angestiegen, wie in den letzten „Zig-Jahren“ nicht zusammen. Die EZB hat im Jahr 2000 mit weniger als 1 Billion begonnen und hat jetzt die 7 Billionen-Marke überschritten. Kein Wunder, dass mittlerweile Unternehmen wie Apple oder Amazon die 1 Billion-Marke als Firmenbewertung überschritten haben. Die Marktkapitalisierung der US-Unternehmen liegt bei etwa 140% des US-amerikanischen Brutto-Inlands-Produkts (BIP). Ein wahrer Wahnsinn!

Ich stelle mir ernsthaft folgende Frage: Ist diese unkontrollierte und massive Überschuldungs-Orgie nicht vielleicht sogar bewusst eingefädelt?, denn so eine Fehlentwicklung muss doch jedem Schüler auffallen. Man kann Geld-Schulden nicht mit Geld zurückbezahlen, weil man keine eigene Druckerei hat. Deshalb geht es im aktuellen System nur über folgende Wege:

  • Enteignung des Volkes, die mit finanziellen oder Sachwerten den Schaden begleichen müssen. Und dies natürlich staatlich verordnet. Es ist so als würde ihr Nachbar im Voll-Suff ein Auto rammen und kann den Schaden nicht bezahlen. Aber weil Sie in derselben Straße leben, müssen Sie dafür haften und den Schaden begleichen.
  • Massive Inflation und Minus-Zinsen, welches zu einem Rückgang der Schuldenhöhe führt. Heute haben wir bereits die 0-Zinspolitik, die schrittweise ins Minus rutschen wird. Deshalb ist auch das Bargeldverbot ein zentrales Thema. Denn schlussendlich werden dadurch Ihre Cash-Vermögen auf der Bank zur Rückzahlung der Schulden indirekt verwendet. Die MONSTER-Inflation rückt näher und wird sich enorm galoppierend beschleunigen.
  • Währungs-RESET! Die einfachste Form ist für den Staat natürlich der vollständige RESET der Währung und somit sind auch die Schulden auf 0. Nun, hört sich eigentlich „vernünftig“ an, denn dann beginnen wir alle wieder bei NULL und die „Hard-Assets“ wie Immobilien, Edelmetalle, Unternehmen bleiben auf dem alten Stand. Doch es ist sicher!, dass die Zentralbanken ihre gigantische Macht nicht abgeben werden.

Wahrscheinliches Szenario?

Ich gehe davon aus, dass ALLE drei Szenarien in exakt dieser Reihenfolge zur vollkommenen Zerschlagung eintreffen werden. Europa sehe ich hier als zentrales Angriffsziel. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die größten Zentralbanken der 36 unter dem Schirm der BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) an der digitalen Währung arbeiten. Der E-Euro oder E-Dollar werden ZENTRALISIERTE Kryptowährungen. In China ist die Testphase der zentralisierten digitalen Währung bereits fast abgeschlossen.

2021 werden nach meiner Einschätzung in Europa zumindest die Testläufe eingeführt. In meinem Buch „Global Prison – Monopolisierung auf Siegeszug“ habe ich bereits die Historie zur Salonfähigkeit von CASHLESS aufgezeigt. Dieser Trend ist nicht mehr zu stoppen. Und zumal diese Währungen DIREKT von den Zentralbanken zum „Nutzer“ fließen, ist der gläserne Mensch mit seiner gesamten Historie „NACKT“ und alles nachvollziehbar. Liebe SWISS-Freunde, wir sind von diesem Schockszenario keinesfalls 10 Jahre entfernt.

Hinzu kommt das Helikopter-Geld. Sind wir doch einmal ehrlich: Kurzarbeit ist bereits Helikopter-Geld. Ja, aktuell „freuen“ sich Angestellte über den staatlichen Zuschuss. Aber wie Ernst Wolff bereits logisch erklärt hat, wird Helikopter-Geld ein Geld mit Ablauf-Datum. Also Sie bekommen quasi Zentralbank-Geld auf Ihre digitale Wallet hochgeladen, das dann aber nach beispielsweise 2 Wochen abläuft. Totale Kontrolle nenne ich das. Es wird voraussichtlich zunächst – wie in den USA – für Essensmarken dem Volk angewöhnt.

Rasselt die Wirtschaft 2021 ins Desaster?

Durch den harten Lockdown der Corona-Maßnahmen in ganz Europa ist es bereits jetzt zu großen Verwerfungen in der Realwirtschaft gekommen. Wer davon ausgeht, dass es im Jahr 2021 besser wird, muss ich mit folgender Begründung enttäuschen:

Um den massiven wirtschaftlichen Schaden von der Bevölkerung zunächst unter den Tisch zu kehren, wurde die Insolvenzmeldepflicht ausgesetzt. Also rein rechtlich: eine staatlich verordnete Insolvenzverschleppung. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass zahlreiche Unternehmen bereits zahlungsunfähig gemacht wurden. Diesen Rattenschwanz hat Dr. Markus Krall im Zuge der Lawine durch Zombie-Unternehmen ausführlich in seinen Büchern und Vorträgen erläutert, so dass ich darauf verweisen möchte.

Dazu folgen jetzt langsam die Auswirkungen der gebrochenen Lieferketten, die sich aufgrund neuer Pleitewellen im Jahr 2021 verschärfen werden. Deshalb kamen zunächst deflationäre Zustände, weil die Unternehmen ihre Lager räumen wollten und somit mit niedriger Marge immerhin den Umsatz halten wollten. JETZT kommt aber die erste massive Welle bei inflationären Gütern – nämlich Nahrungsmittel und Strom. Die CO2-Steuer wird zusätzlich zu steigenden Preisen führen, welches parallel zu einem Rückgang des Kaufverhaltens zwangsläufig führt.

Der Super-Gau kommt dann bei der zu erwarteten Stagflation. Die Preise steigen bei sinkender Produktion. Höhere Arbeitslosigkeit, weniger Einnahmen und dazu folgen steigende Preise lebensnotwendiger Güter = inflationäre Güter. Dieser Fall wird leider in exakt der aufgezeigten Liste eintreten. Die größte Krisensituation einer Volkswirtschaft ist die Stagflation – aber diesmal ist die gesamte Volkswirtschaft als einheitliches Europa betroffen!

Mein Nachbar betreibt ein großes Logistik-Unternehmen im Shipping-Bereich. Ich hatte das Vergnügen ihn ausführlich zum Thema Preis- und Geschäftsentwicklung interviewen zu dürfen. Der Container-Preis ist beispielsweise von Thailand nach Australien von rund 900 USD auf rund 9.000 USD angestiegen. Nach Europa haben sich die Shipping-Preise ebenfalls rund ver-10-facht. Sie können sich die Auswirkungen auf die End- bzw. Verbraucherpreise bestimmt vorstellen. INFLATIONÄRE Katastrophe.