Ausgabe 92/2021 – Wasserstoff: Ballard Power

Grüezi Wohl, liebe Leser,

Schockstarre schwebt über Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Obwohl ich kein Meteorologe bin, kann man sich die Flußwege in Europa anschauen, denn das Wasser muss abfließen und nimmt sich seinen Weg bis zum Meer. Die Kasastrophe begann in Gebieten mit Nebenflüssen, die für solche Wassermassen nicht geschaffen sind. Die Vielzahl von völlig überforderten Nebenflüssen münden in den Rhein und Main, deren Pegel stetig ansteigen und jetzt auch die Schifffahrt auf Null bringen wird.

Mit aller Anteilnahme der Betroffenen betrachte ich dieses schreckliche Naturereignisse aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel. In Duisburg müden die Ruhr und weitere bereits überfüllte Nebenflüsse. Diese Wassermassen müden allesamt in den Rhein und Duisburg ist Europas größter Binnenhafen, der erst einmal zum Erliegen kommt. Eine weitere Infrastruktur der Lieferketten kommt zum Erliegen.

In dieser Woche setzt sich die Berichtssaison für das 2.Quartal fort. In der kommenden Woche folgen dann die BIG-Techs, die wieder einmal mit positiven Überraschungen erwartet werden. Die nächsten 2-3 Wochen bleiben auf der Ergebnisfront sehr spannend. Daneben stehen die Inflationserwartungen im Fokus der großen Anleger und Notenbanken. „Noch“ ist der Rhein für die Schifffahrt befahrbar. Doch sollte auch hier ein Stop der Lieferkette erfolgen, so wird das nordwesteuropäische von Versorgungsengpässen immer stärker betroffen sein.

Die Börsen dürften jetzt an Volatilität zunehmen, die sich über das gesamte 3. Quartal fortsetzen dürfte.

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