Ausgabe 104/2021 – Inflationssorge bei Aktien-Profis steigt enorm

Grüezi wohl, liebe Leser,

in wenigen Tagen beginnt die Berichtssaison für das 3.Quartal. Die Energiekrise hat jetzt Corona übernommen. Man kann also von einem weiteren Anstieg der Inflation ausgehen, die in eine Stagflation mündet. Die nächsten Wochen werden im Zuge der Berichtssaison super spannend. Seit vielen Jahren hangeln sich die Aktienmärkte am seidenen Faden der Hoffnung entlang. Hoffnung ist allerdings der Haken für einen Dominoeffekt, sobald die Realität die Märkte übernehmen. Für mich sind Rohstoffe weiterhin die Basis für einen Inflationsausgleich. Das produzierende Gewerbe muss die Preise an die Konsumenten weiterreichen, um die Gewinnmargen entsprechend zu halten. Bei jeder Preisanhebung schnappen sich die Regierungen über die Steuern (prozentual) etwas ab und treibt die
Spirale weiter nach oben.

Das Pulver der Zentralbanken ist eigentlich verschossen. Eine katastrophale Situation, die sich hier zusammenbraut. Ein Hinweis: die Chip-Industrie war erst der Beginn. Jetzt will China weniger Magnesium liefern, was wiederum die Produktion von Aluminium einschränkt. Aluminium-Produktion braucht auch enorm viel Energie, deren Kosten explodieren und beschränkt wird. Es ist ein Pulverfass, welches an den Aktienmärkten nicht spurlos vorbeigehen wird.

Ich kann an dieser Stelle nur warnen und das Depot entsprechend auf Rohstoffe umstellen und genügend Cash aufzubauen. Der Deckel hängt am seidenen Faden und kann jeden Moment nach oben fliegen. Ich glaube so deutlich habe ich die aktuelle Situation noch nie beschrieben. Ich schreibe diese Zeilen nicht um Panik zu verbreiten, sondern meine begründeten Sorgen an meine Leser zu geben.

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