Grüezi Wohl, liebe Leser,
alle meine Vorbereitungen zur heutigen Ausgabe habe ich aufgrund des Kriegs-Ausbruchs in die Tonne werfen müssen. Deshalb kann es sein, dass die heutige Ausgabe etwas kürzer ausfällt. Wir müssen uns jetzt auf eine ganz turbulente Zeit an den Finanz-Märkten einstellen. Geopolitik überschattet jetzt jede doch so „vermeintlich wichtige Konjunktur“. Das ist Vergangenheit – jetzt zählt NUR noch die Zukunft, liebe Leser. Und diese Zukunft ändert sich wirklich jede Minute. Es ist nicht einschätzbar.
Bevor ich mich den zahlreichen Spekulationen der „Finanz-Hellseher“ anschließe, widme ich mich lieber den aktuellen Auswirkungen, die sich unmittelbar an den Welt-Märkte sichtbar machen. Zunächst einmal werden alle Asset-Klassen (Energie-Rohstoffe, Edelmetalle, Aktien und auch Anleihen) durcheinander gewürfelt. Auswirkungen wird es bei den Lieferketten geben. Auswirkungen ergibt sich für nahezu alle Branchen weltweit. Egal, ob Airlines, deren Schnittstelle sich in den arabischen Hochburgen der Oel-Länder wie Qatar, Dubai, Bahrain und Saudi Arabien befinden – oder ob wir über Engpässe bei Öl und Gas sprechen. Zweiteres führt zumindest kurzfristig zu einer Preis-Explosion und einhergehend auch Inflations-Explosion. Europa ist hier im Kreuzfeuer, deren Gas-Reserven schon am Anschlag sind und jetzt quasi durch die Schließung der Straße von Hormuz automatisch mit rund 33% der weltweiten Lieferungen ausgesetzt ist.
Bislang hat sich der politische Gegenpol zum „Westen“ mit China und Russland nur sporadisch geäußert. Ich habe übrigens KEINE Meinung zu einer Notwendigkeit von Krieg – selbst wenn ich ein tyrannisches System wie im Iran einfach nicht einschätzen kann. Es ist der nächste große Stammtisch- und Medien-Klatsch, welcher die Menschen in 2 Lager schieben will. Da bin ich NICHT dabei! Ich betrachte die Lage im Rahmen Publikation lediglich aus Finanz-Technischer Sicht und lasse mich emotional in keine Richtung schlagen. Es ist perfide genug, dass man in solchen Phasen über die Aktien-Märkte die Auswirkungen spekulieren muss, um sein eigenes „Fett“ zu retten. Und aus welchem Grund auch immer profitiert das „Rainers Depot“ von dieser Entwicklung. Das habe ich auch klar in den letzten Ausgaben kommuniziert.
Lesen Sie die komplette Ausgabe mit allen unseren Empfehlungen und Marktanalysen und unserem aktuellen 10.000-Euro-Depot.