Ausgabe 73/2021 – Gazprom 50% Kurspotenzial

Grüzi Wohl, liebe Leser,

ich habe die Befürchtung, dass die Party an der Nasdaq jetzt zur Katerstimmung übergeht. Die Flaschen sind jetzt nicht mehr halb-voll, sondern halb-leer. Und Lehrreich wird es definitiv für die Neueinsteiger, die ohne Werteverständnis einfach zocken. Kurz und knapp: Wenn Tesla in Deutschland als Automobil-Land einen Marktanteil von 1% hat, aber so hoch bewertet ist wie alle deutschen Automobilhersteller zusammen, dann kann das Ding nur krachen. Und diese Befürchung habe ich erfolgreich mit dem Put-Optionsschein entgegen aller Marktprinzipien umgesetzt.

Die Hoffnungen werden aktuell teilweise erfüllt und teilweise „verschoben“. Die Monster-Spritze bzw. Helikoptergeld wurde in den USA mit 1,9 Billionen! durchgeboxt. Aber die Aufhebung der Maßnahmen gegen die wahnsinnig schlimme Pandemie wird nicht wirklich aufgeloest, weil wir vor der 3. Und 4. Und 5. Welle stehen. Die Auswirkungen für die europäische Volkswirtschaft kann man am Beispiel DAX überhaupt nicht erkennen. 14.000 Punkte im DAX?

Ich hoffe Sie verstehen meine Humor, liebe SWISS-Freunde: Aktuell ist es offensichtlich Realität und auch durch die inflationäre Börse begründbar. Aber!, wenn die meisten Unternehmen an der Nasdaq ausschließlich Verluste schreiben – mehr als im Jahr 1999 / 2000 – dann ist es nicht wirklich gesund. Nicht gesund bedeutet krank. Deshalb kommt die Heilung an den Märkten. Diese Heilung wird für viele Menschen schmerzhaft, weil die Bubble einfach platzt und man zurück zur Realität muss.

Erst vor wenigen Minuten hatte ich ein Gespräch mit einem guten Freund (Rechtsanwalt) und haben über das Thema Veränderungen philosophiert. Ein Ferrari sah vor 30 Jahren anders aus als heute. Ich beziehe es jetzt auf die Börse: aktuell werden die Karten neu gemischt und wer sich jetzt richtig positioniert, kann einen Haufen Geld verdienen. Deshalb freue ich mich selbst heute über die neue Ausgabe vom SWISS-MONDAY.

Lesen Sie die komplette Ausgabe mit allen unseren Empfehlungen und Marktanalysen und unserem aktuellen 10.000-Euro-Depot.